Was ist die Aufgabe von Brandschutzbeschichtungen?

Brandschutzbeschichtungen unterschieden sich zunächst nicht deutlich von Farbanstrichen. Sie wurden entwickelt, damit im Brandfall tragende Elemente, z.B. Stahlkonstruktionen, vor dem Verlust ihrer Tragfähigkeit geschützt werden. Das Ziel ist es, die Bauteile so lange gegen Feuer oder hohe Temperaturen zu schützen, dass Menschen mehr Zeit bekommen, um das brennende Gebäude sicher zu verlassen oder gerettet zu werden.

Wo werden Brandschutzbeschichtungen eingesetzt?

Der Einsatz dieser Brandschutzsysteme ist vielseitig. Sie können die Oberflächen von Stahlkonstruktionen im Außen- und Innenbereich sowie Beton (z.B. Decken) mit diesen Beschichtungen vor dem Verlust ihrer Tragfähigkeit schützen. 
Auch Holzkonstruktionen können aufgrund einer Brandschutzbeschichtung als schwer entflammbarer Baustoff aufgewertet werden.
Kabel und Kabeltrassen erhalten mit einer solchen Beschichtung einen effektiven Schutz vor einer Entzündung und einem Funktionsverlust.
Bitte beachten Sie, dass Sie aufgrund der thermischen Aufheizung auf die Verwendung dunkler Überzugslacke auf Stahlflächen im Außenbereich und hinter Glasfassaden verzichten sollten.

Wie funktionieren Brandschutzbeschichtungen?

Ein stabiler Kohlenstoffschaum, der sich ab einer Temperatur von 200° C entwickelt, schützt die Bauteile vor Überhitzung, Entzündung und dem Verlust ihrer Tragfähigkeit. Diese Dämmschicht verzögert den Wärmedurchgang.

Wir fokussieren uns nun auf den Stahlbrandschutz.
Im Falle eines Brandschutzes für Stahlbauteile besteht das Beschichtungssystem aus drei verschiedenen Schichten, die zulassungskonform angewendet werden müssen: Korrosionsschutz (Grundierung), Brandschutzbeschichtung (Dämmschichtbildner) und Deckanstrich.
Diese Beschichtungen können mit unterschiedlichen Anstrichsystemen aufgetragen werden: mit dem Pinsel, der Rolle oder im Airless-Sprühverfahren. Dadurch unterscheiden sie sich stark in der Struktur der Oberfläche und in der Dicke des Anstrichs.
Die Dauer des Brandschutzes unterscheidet sich nach der Schichtdicke der Brandschutzbeschichtung, der Profilart und dem Profilfaktor der zu schützenden Stahlschicht. Feuerwiderstandsklassen definieren die Feuerwiderstandsdauer der Bauteile und werden folgendermaßen klassifiziert: F30 (30 Minuten Widerstand), F90 (90 Minuten Widerstand) nach Din 4102 sowie von R15 bis R180 nach Din En 13501.
Um diese Feuerwiderstandsklassen zu erreichen, werden Mindestwerte für die Trockenschichtdicken von den Europäischen Technischen Bewertungen bestimmt. Diese liegen, je nach Feuerwiderstandsklasse, zwischen 150 µm und 7.000 µm.

Wer sind wir?

Wir von Märtens Industrie Service verfügen über eine jahrelange Erfahrung im Bereich des Korrosionsschutzes und der Industriereinigung. Unsere kompetenten und zuverlässigen Mitarbeiter werden mit Ihnen die optimale Brandschutzbeschichtung für Ihre Anlage bestimmen. Da uns der direkte Kontakt zu unseren Kunden wichtig ist, bieten wir Ihnen Beratung, Ausführung und Wartung aus einer Hand an.

Wie erreichen Sie uns?

Sie können uns heute kontaktieren und zeitnah ein unverbindliches Angebot von uns erhalten. Wir beantworten Ihre Fragen gerne auch telefonisch oder per Email.


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